Das Familiengedächtnis : Erinnerung im deutsch-jüdischen Bürgertum 1890 bis 1932 / Miriam Gebhardt

Klappentext: Um die Jahrhundertwende betrieben die deutschen Juden einen regelrechten Erinnerungskult. Sie schrieben Autobiographien und Familiengeschichten, legten Stammbäume an und schmückten ihre Wohnzimmer mit Bildern ihrer Vorfahren. Dabei ging es nicht nur um eine sentimentale "Suche nach...

Szczegółowa specyfikacja

Zapisane w:
Opis bibliograficzny
Główni autorzy:Gebhardt, Miriam (Autor)
Format: Książka
Język:German
Wydane:Stuttgart : Steiner, 1999
Seria:Studien zur Geschichte des Alltags 16
Hasła przedmiotowe:
Dostęp online:Inhaltsverzeichnis
Opis
Streszczenie:Klappentext: Um die Jahrhundertwende betrieben die deutschen Juden einen regelrechten Erinnerungskult. Sie schrieben Autobiographien und Familiengeschichten, legten Stammbäume an und schmückten ihre Wohnzimmer mit Bildern ihrer Vorfahren. Dabei ging es nicht nur um eine sentimentale "Suche nach der verlorenen Zeit". Hintergrund dieses Trends war auch ein Gefühl der Krise. Was bedeutete jüdisch sein in einer säkularen Welt? War das modernisierte Judentum dem Untergang geweiht? Wie sollte man dem Antisemitismus begegnen? Das jüdische Bürgertum suchte die Antwort auf die aktuellen Fragen in der Vergangenheit, vor allem in der eigenen Familiengeschichte. Die vorliegende Monographie analysiert, mit welchen Erinnerungsstrategien das jüdische Bürgertum im Kaiserreich und in der Weimarer Republik auf die neuen Identitätsprobleme reagierte. "Die Verfasserin hat eine grundsolide Forschungsarbeit vorgelegt, die eine Lücke in der deutsch-jüdischen Geschichtsschreibung schließt." Das Historisch-Politische Buch "Gebhardts auch sprachlich mustergültige Studie ist ein bedeutender Beitrag zur deutsch-jüdischen Kulturgeschichte, zur Bürgertumsforschung und zur Praxis kollektiver Erinnerung." Neue Politische Literatur
Deskrypcja:Literaturverz. S. [211] - 229
Opis fizyczny:229 S. 24 cm
ISBN:3515075607
9783515075602