Der verlorene Frieden : Politik und Kriegskultur nach 1918 / hrsg. von Jost Dülffer und Gerd Krumeich

Kriege enden nicht mit dem letzten Schuß. Das gilt besonders für den Ersten Weltkrieg. Waffenstillstand und Friedensschluss bilden nur äußere Eckpunkte. Die Kriegserfahrung setzte sich in vielfältiger und häufig gebrochener Form in der Nachkriegszeit fort. Trauer und Verlust, Kriegsangst und Kriegsb...

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Detalles Bibliográficos
Otros Autores:Dülffer, Jost (Editor )
Formato: Libro
Lenguaje:German
Publicado:Essen : Klartext-Verl, 2002
Edición:1. Aufl
Colección:Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte N.F., 15
Materias:
Acceso en línea:Inhaltsverzeichnis
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Rezension
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Descripción
Sumario:Kriege enden nicht mit dem letzten Schuß. Das gilt besonders für den Ersten Weltkrieg. Waffenstillstand und Friedensschluss bilden nur äußere Eckpunkte. Die Kriegserfahrung setzte sich in vielfältiger und häufig gebrochener Form in der Nachkriegszeit fort. Trauer und Verlust, Kriegsangst und Kriegsbegeisterung gab es auch in der Zeit danach. Dieser Band geht der mentalen Verarbeitung des "Großen Krieges" bei Siegern und Besiegten ebenso nach, wie er die kurz- und langfristigen Verwerfungen, aber auch Instrumentalisierungen dieser Erfahrung zum Thema macht. Regionale Zusammenhänge ermöglichen eine Nachbetrachtung wie auch der Blick auf einzelne soziale Gruppen - von den Pazifisten bis zu den nationalen Frauenverbänden. Die Verlängerung des "Krieges in den Köpfen" und die Auswirkungen auf die Lebensumstände der Menschen werden an Personen sowie an symbolischen und ästhetischen Formen der Erinnerung aufgezeigt. So entsteht ein breites Panorama über den "Nachkrieg" des Ersten Weltkriegs, das gleichermaßen die deutsche Geschichte wie international vergleichende Aspekte umfaßt.
Descripción Física:344 S Ill 24 cm
ISBN:3898610756