Formen des Vergessens / Aleida Assmann

Vergessen als Filter, als Waffe und als Voraussetzung für die Schaffung des Neuen. Angesichts der gegenwärtigen Dominanz der Auseinandersetzung mit Erinnerung haben wir das Vergessen anscheinend vergessen. Tatsächlich ist aber nicht das Erinnern, sondern das Vergessen der Grundmodus menschlichen und...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Assmann, Aleida (VerfasserIn)
Körperschaften:Wallstein-Verlag (Verlag)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Bonn : bpb, Bundeszentrale für Politische Bildung, 2018
Ausgabe:Sonderausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung
Schriftenreihe:Schriftenreihe / Bundeszentrale für Politische Bildung Band 10296
Schlagworte:
Internet:Inhaltsverzeichnis
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Rezension
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Details
Zusammenfassung:Vergessen als Filter, als Waffe und als Voraussetzung für die Schaffung des Neuen. Angesichts der gegenwärtigen Dominanz der Auseinandersetzung mit Erinnerung haben wir das Vergessen anscheinend vergessen. Tatsächlich ist aber nicht das Erinnern, sondern das Vergessen der Grundmodus menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Für das Erinnern bedarf es einer aktiven Anstrengung, Vergessen hingegen geschieht lautlos und scheinbar unspektakulär. Dass Vergessen aber auch ein aktiver Prozess sein kann, zeigt Aleida Assmann in ihrer zweigeteilten Untersuchung. Im ersten Teil beschreibt sie neben sieben konkreten Techniken für das Vergessen dessen verschiedene Ausprägungen. Im zweiten Teil liefert Assmann sieben Beispiele zu den zuvor beschriebenen Formen des Vergessens
Beschreibung:Lizenzausgabe des Wallstein Verlages, Göttingen
Beschreibung:224 Seiten Illustrationen 20 cm
ISBN:9783742502964