Staaten bauen : die neue Herausforderung internationaler Politik / Francis Fukuyama. Aus dem Engl. von Hartmut Schickert

Der bedeutende amerikanische Sozialwissenschaftler (vgl. "Das Ende der Geschichte", BA 7/92; "Der große Aufbruch", BA 1/01) geht der Frage nach, weshalb nach dem Ende des Kalten Krieges schwache oder gescheiterte Staaten zum Herd internationaler Konflikte und zur Basis für Terror...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Fukuyama, Francis (VerfasserIn)
Weitere Verfasser:Schickert, Hartmut (BerichterstatterIn)
Fukuyama, Francis
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Englisch
Veröffentlicht:Berlin : Propyläen, c 2004
Schlagworte:
Internet:Inhaltsverzeichnis
Details
Zusammenfassung:Der bedeutende amerikanische Sozialwissenschaftler (vgl. "Das Ende der Geschichte", BA 7/92; "Der große Aufbruch", BA 1/01) geht der Frage nach, weshalb nach dem Ende des Kalten Krieges schwache oder gescheiterte Staaten zum Herd internationaler Konflikte und zur Basis für Terroristen werden konnten. Auf der Grundlage breiter sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Erkenntnisse zeigt der Verfasser, dass die Schwäche im Fehlen bzw. Nichtfunktionieren von Institutionen auf der Ebene der Nationalstaaten begründet ist. Die Rolle der Institutionen für die Entwicklung von Staatlichkeit ist als zentral anzusehen. Die Aufgabe der Politik, speziell der amerikanischen und europäischen, in den nächsten Jahrzehnten habe deshalb darin zu bestehen, in unterentwickelten und damit krisenanfälligen Regionen Staatlichkeit aufzubauen. Die unterschiedlichen Auffassungen der USA und Europas in Bezug auf Legitimität internationaler Entscheidungen seien überwindbar. Das Buch bietet neue Maßstäbe für Praxis und Theorie der internationalen Politik. Es dürfte starke Aufmerksamkeit erlangen. (2) (Klaus Hohlfeld)
Beschreibung:Aus dem Engl. übers
Beschreibung:191 S graph. Darst 22 cm
ISBN:3549072333