Deutsches Militär auf kolonialen Kriegsschauplätzen : Eskalation von Gewalt zu Beginn des 20. Jahrhunderts / Susanne Kuß

Verlgasinfo: Für die Kolonialkriege galt nationenübergreifend der einfache Grundsatz: Jede Form der Gewalt - also auch gegen Frauen und Kinder - ist erlaubt, sofern sie der eigenen Kriegführung dient. Wichtiger als die moralische Beurteilung militärischen Handelns ist es deshalb zu begreifen, wie es...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Kuß, Susanne (VerfasserIn)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Berlin : Links, 2011
Ausgabe:2., durchges. Aufl
Schriftenreihe:Reihe Studien zur Kolonialgeschichte 3
Schlagworte:
Internet:Inhaltsverzeichnis
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Inhaltstext
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Details
Zusammenfassung:Verlgasinfo: Für die Kolonialkriege galt nationenübergreifend der einfache Grundsatz: Jede Form der Gewalt - also auch gegen Frauen und Kinder - ist erlaubt, sofern sie der eigenen Kriegführung dient. Wichtiger als die moralische Beurteilung militärischen Handelns ist es deshalb zu begreifen, wie es im Verlauf von Kriegen zu extremen Gewalttaten kommen konnte. Susanne Kuss präsentiert mit dem Konzept des "Kriegsschauplatzes" einen neuen Ansatz, um die Entgrenzung von Gewalt in Kriegshandlungen zu analysieren. In ihrer empirischen Untersuchung der drei "grossen" deutschen Kolonialkriege - dem Boxerkrieg in China, dem Herero- und Namakrieg in Deutsch-Südwestafrika, dem Majimaji-Krieg in Deutsch-Ostafrika - zeigt sie, dass Art und Ausmass der Gewalt durch das situative Zusammenspiel verschiedener Faktoren vor Ort bestimmt wurden. Genozidale Gewalt war immer möglich, aber nicht eindeutig determiniert
Beschreibung:Literaturverz. S. 440 - 486
Beschreibung:500 S. graph. Darst., Kt. 210 mm x 148 mm
ISBN:9783861536031