Die Fälle häufen sich : Übergriffe sowjetischer Soldaten im Sachsen-Anhalt 1945-1947 / Wilfried Lübeck. Mit einem Beitr. von Klaus Lehnert

Den 1. Juli 1945 als Termin der Übergabe großer Teile von Mitteldeutschland an die Rote Armee kannten nur einige hohe Funktionäre der KPD. Die Masse der deutschen Bevölkerung nahm im Frühsommer den Besatzungswechsel als Gerücht oder Parole auf. Die Gräuelpropaganda aus der NS-Zeit, besonders über di...

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Auteurs principaux:Lübeck, Wilfried (Auteur)
Autres auteurs:Lehnert, Klaus (Autre)
Format: Livre
Langue:German
Publié:Halle (Saale) : Mitteldt. Verl, 2012
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Accès en ligne:Cover
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Inhaltsverzeichnis
Description
Résumé:Den 1. Juli 1945 als Termin der Übergabe großer Teile von Mitteldeutschland an die Rote Armee kannten nur einige hohe Funktionäre der KPD. Die Masse der deutschen Bevölkerung nahm im Frühsommer den Besatzungswechsel als Gerücht oder Parole auf. Die Gräuelpropaganda aus der NS-Zeit, besonders über die Rote Armee, verstärkte und bestätigte sich noch teilweise über die eintreffenden Flüchtlinge aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches. Die KPD in Halle organisierte daher den Druck von 50.000 Flugblättern, auf denen unter anderem stand: "Der Soldat der Roten Armee kommt nicht als Feind des deutschen Volkes, er ist der Feind der Naziverbrecher, er kommt als Freund aller Antifaschisten. . Der Soldat der Roten Armee kommt als Freund der Frauen und Kinder." Die Realität sah oftmals anders aus. Die vorliegende Darstellung macht deutlich, dass der Besatzungswechsel von der Mehrheit der Bevölkerung als eine harte und umfassende Belastung empfunden wurde. Auf der Grundlage umfassender Quellenauswertungen in den regionalen Archiven untersucht Wilfried Lübeck das damalige Geschehen.
Description matérielle:160 S. Ill. 210 mm x 148 mm
ISBN:9783898128735