Kampfstoff-Forschung im Nationalsozialismus : zur Kooperation von Kaiser-Wilhelm-Instituten, Militär und Industrie / Florian Schmaltz
Die erste umfassende Untersuchung der Geschichte der defensiven und offensiven Rüstungsforschung über Massenvernichtungsmittel im Nationalsozialismus. Welchen Beitrag leisteten die Elitewissenschaftler der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zu der im Nationalsozialismus mit erheblichen Mitteln gefördert...
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| Hauptverfasser: | Schmaltz, Florian (VerfasserIn) |
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| Körperschaften: | Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, Menschliche Erblehre und Eugenik (BerichterstatterIn) |
| Format: | Buch |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: | Göttingen : Wallstein, 2005 |
| Schriftenreihe: | Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus
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| Schlagworte: |
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| Internet: | Book review (H-Net) Inhaltstext Inhaltsverzeichnis Rezension |
| Zusammenfassung: | Die erste umfassende Untersuchung der Geschichte der defensiven und offensiven Rüstungsforschung über Massenvernichtungsmittel im Nationalsozialismus. Welchen Beitrag leisteten die Elitewissenschaftler der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zu der im Nationalsozialismus mit erheblichen Mitteln geförderten Gasschutz- und Kampfstoff-Forschung? Florian Schmaltz rekonstruiert aus institutionsgeschichtlicher Perspektive, welche personellen und organisatorischen Kooperationsbeziehungen zwischen Wissenschaft, Militär und der Industrie existierten und wie diese als Ressourcen füreinander funk-tionierten. Zugleich geht er detailliert auf die Forschungsdynamik, die angewandten Methoden, Ziele und Resultate an sechs Kaiser-Wilhelm-Instituten ein, die Gasschutz- und Kampfstoff-Forschung betrieben. Der Autor zeigt, wie die antisemitische Vertreibungspolitik gegenüber jüdischen Wissenschaftlern mit dem Ziel einer verschärften Militarisierung der Forschung im Rahmen der NS-Wissenschaftspolitik in Einklang gebracht wurde, und geht der Frage nach, inwiefern die Direktoren aufgrund ihrer exponierten Stellung als Fachspartenleiter des Reichsforschungsrates für den Zugriff auf KZ-Häftlinge als Forscher, Sklavenarbeiter oder Versuchsopfer verbrecherischer Menschenversuche für eine Wissenschaft mitverantwortlich waren, die keine ethischen Grenzen mehr kannte |
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| Beschreibung: | Literaturangaben |
| Beschreibung: | 676 S. Ill., graph. Darst. 23 cm |
| ISBN: | 9783892448808 3892448809 |