Arisierung und Wiedergutmachung in Celle / Sebastian Stiekel

Verlagsinfo: Mit der Judenverfolgung während der NS-Zeit verbindet die Öffentlichkeit in erster Line den Massenmord in den Vernichtungslagern. Weitaus weniger Beachtung findet, dass bereits 1933 eine regelrechte wirtschaftliche Ausplünderung der Juden begann, die sich immer weiter verschärfte. A...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Stiekel, Sebastian (VerfasserIn)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Bielefeld : Verl. für Regionalgeschichte, 2008
Schriftenreihe:Hannoversche Schriften zur Regional- und Lokalgeschichte 22
Celler Beiträge zur Landes- und Kulturgeschichte 37
Schlagworte:
Internet:Inhaltsverzeichnis
Details
Zusammenfassung:Verlagsinfo: Mit der Judenverfolgung während der NS-Zeit verbindet die Öffentlichkeit in erster Line den Massenmord in den Vernichtungslagern. Weitaus weniger Beachtung findet, dass bereits 1933 eine regelrechte wirtschaftliche Ausplünderung der Juden begann, die sich immer weiter verschärfte. Am Beispiel Celles zeigt diese Studie, wie die jüdischen Einzelhändler der Stadt Schritt für Schritt um ihren Besitz und ihr Vermögen gebracht wurden. Nach dem Krieg erhielten sie dann im Rahmen der Wiedergutmachung die Möglichkeit, eine Entschädigung und die Rückerstattung ihres Besitzes zu beantragen. Dieser Band zeichnet anhand von umfangreichem Aktenmaterial den Prozess der so genannten "Arisierung" des jüdischen Einzelhandels in Celle und der späteren Wiedergutmachung nach. Im Mittelpunkt steht die Kauffrau Ida Freidberg, die noch 1933 das größte Warenhaus der Stadt besaß und acht Jahre später völlig verarmt gerade noch nach New York fliehen konnte.Die Arbeit ist 2008 mit dem Förderpreis für niedersächsische Landesgeschichte der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen ausgezeichnet worden.
Beschreibung:Literaturverz. S. 202 - 211
Beschreibung:215 S. Ill., Kt. 210 mm x 150 mm
ISBN:9783895347627