Selbst das Heimweh war heimatlos : Bericht eines jüdischen Emigranten, 1938-1945 / Moriz Scheyer ; aus dem Englischen von Stephan Gebauer

Rezension Der jüdische Schriftsteller und Journalist M. Scheyer (1886-1949), Feuilletonchef des Neuen Wiener Tagblatts, floh nach dem "Anschluss" Österreichs und seiner Entlassung 1938 zusammen mit seiner Frau nach Paris. Nach der Besetzung Frankreichs 1940 durch die Deutschen wurden sie w...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Scheyer, Moriz (VerfasserIn)
Körperschaften:Rowohlt Verlag (Verlag)
Weitere Verfasser:Gebauer, Stephan (ÜbersetzerIn)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Englisch
Veröffentlicht:Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, Oktober 2017
Ausgabe:1. Auflage
Schlagworte:
Internet:Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsbeschreibung & Leseprobe
Details
Zusammenfassung:Rezension Der jüdische Schriftsteller und Journalist M. Scheyer (1886-1949), Feuilletonchef des Neuen Wiener Tagblatts, floh nach dem "Anschluss" Österreichs und seiner Entlassung 1938 zusammen mit seiner Frau nach Paris. Nach der Besetzung Frankreichs 1940 durch die Deutschen wurden sie wieder verfolgt. Verhaftet und wieder freigelassen, flüchteten sie in die unbesetzte Zone im Süden des Landes. Aber auch hier entkamen sie nur knapp der Deportation und tauchten 1942 bis zur Befreiung 1944 in einem Kloster in der Dordogne unter. Dort verfasste Scheyer 1943-45 diesen Bericht, der erst kürzlich zufällig aufgefunden wurde und erstmalig auf Deutsch vorliegt, ergänzt durch ein ausführliches Nachwort zur Geschichte der Familie und des Manuskripts sowie erläuternde Anmerkungen und ein Personenregister. Eines der wenigen unmittelbar während der Verfolgung entstandenen Zeugnisse, das eindrücklich das Leben in Angst und Ungewissheit während der Besatzung Frankreichs beschreibt (vgl. L. Werth: "33 Tage", 2016, und "Als die Zeit stillstand" 2017)
Beschreibung:383 Seiten Illustrationen, Karten 20.5 cm x 12.5 cm
ISBN:349806441X
9783498064419