Die Gesellschaft des Zorns : Rechtspopulismus im globalen Zeitalter / Cornelia Koppetsch

Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung -- 1. Eine andere soziale Frage. Rechtspopulismus als gesellschaftliche Protestbewegung -- 2. Die Neuordnung des politischen Raums -- 3. Die neuen Trennlinien. Zur Transnationalisierung des Sozialraums -- 4. Herrschaftskonflikte: Eine Koalition der Deklassierten -...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Koppetsch, Cornelia (VerfasserIn)
Format: Online-Resource
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Bielefeld : transcript, [2019]
© 2019
Schriftenreihe:X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
Schlagworte:
Internet:Volltext
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Inhaltsbeschreibung & Leseprobe
Details
Zusammenfassung:Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung -- 1. Eine andere soziale Frage. Rechtspopulismus als gesellschaftliche Protestbewegung -- 2. Die Neuordnung des politischen Raums -- 3. Die neuen Trennlinien. Zur Transnationalisierung des Sozialraums -- 4. Herrschaftskonflikte: Eine Koalition der Deklassierten -- 5. Emotionen und Identitäten. Der Aufstieg der (Neo-)Gemeinschaften -- 6. Dialektik der Globalisierung: Ein neues Imaginarium sozialer Zugehörigkeit? -- 7. Neue Bürgerlichkeit und die illiberale Gesellschaft: Eine historische Perspektive auf (De-)Zivilisierungsprozesse -- 8. In Deutschland daheim - in der Welt zu Hause. Alte Privilegien und neue Spaltungen -- Schluss - Von der Therapiekultur zur Demokratieangst: Neue deutsche Ängste -- Danksagung -- Literatur
The book is currently under revision, a 3rd edition is in preparation. What was still unthinkable in the 1990s is now part of daily life: entire population groups leave the ground of common reality, turn their backs angrily on established political narratives or even deny the validity of scientific knowledge. The rise of right-wing populism marks a new politicization of society after decades of a culture of consensus. Common explanations for the emergence of right-wing populism cite the events of the 2015 refugee migration or alleged personality deficits of its supporters as causes. Cornelia Koppetsch, however, sees the reasons in the hitherto unprocessed turning point of globalization. The opening of economic, political, and cultural borders is experienced as a loss of control and sometimes arouse an unrealistic desire to restore the old national and social order. Conservative economic and cultural elites as well as groups from the middle and lower classes, which have been declassed by globalization in different ways, form a cross-class protest movement against the global opening of society
Was noch in den 1990er Jahren undenkbar war, ist mittlerweile Alltag: Ganze Bevölkerungsgruppen verlassen den Boden der gemeinsamen Wirklichkeit, kehren bisherigen politischen Narrativen den Rücken zu oder bestreiten gar die Gültigkeit wissenschaftlichen Wissens. Nach drei Dekaden der Konsenskultur kommt es erneut zu Prozessen der Re-Politisierung - allerdings in einem für Liberale befremdlichen Rahmen. Politik fördert nicht länger nur Interessen, sondern definiert auch Identitäten. Wir wissen, wer wir sind, wenn wir wissen, wer wir nicht sind - und vor allem: gegen wen wir sind. Cornelia Koppetsch sieht die Ursachen für diesen Mentalitätswandel in einer Neuausrichtung westlicher Gesellschaften von einer im nationalen Rahmen verankerten Industriemoderne hin zu einer Ordnung, die sie als globale Moderne untersucht
Beschreibung:1 Online-Ressource (283 Seiten)
ISBN:9783839448380
3839448387
9783732848386