Nachwendekinder : die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen / Johannes Nichelmann

Lukas erfuhr erst vor kurzem durch den Anruf eines Unbekannten, dass sein Vater für das Regime spioniert hat. Maximilian fühlt sich wie ein Einwandererkind, dessen Herkunftsland seine Identität prägte, obwohl es nicht mehr existiert. Franziska ringt noch mit der Aufarbeitung der DDR-Geschichte in ih...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Nichelmann, Johannes (VerfasserIn)
Körperschaften:Ullstein Buchverlage GmbH (Verlag)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Berlin : Ullstein fünf, 2019
Schlagworte:
Internet:Inhaltstext
Inhaltsverzeichnis
Cover
Rezension
Rezension
Rezension
Details
Zusammenfassung:Lukas erfuhr erst vor kurzem durch den Anruf eines Unbekannten, dass sein Vater für das Regime spioniert hat. Maximilian fühlt sich wie ein Einwandererkind, dessen Herkunftsland seine Identität prägte, obwohl es nicht mehr existiert. Franziska ringt noch mit der Aufarbeitung der DDR-Geschichte in ihrer Familie. Dem blinden Fleck in der Geschichte vieler ostdeutscher Familien spürt der preisgekrönte Hörfunk-Journalist Johannes Nichelmann in vielen Begegnungen nach. Die O-Töne wirken wie ein Echolot der problematischen Erinnerungskultur, aus der sich auch die Konstellation für aktuelle gesellschaftlich-politische Schieflagen im Osten speist. „Sie sind um 1990 geboren und fühlen sich der DDR seltsam verbunden, erfahren von ihren Eltern aber wenig. Mit seinem Buch "Nachwendekinder" stößt Johannes Nichelmann schmerzhaft ins Zonenrandgebiet zwischen Schwärmen und Schweigen vor“ (spiegel.de)
Beschreibung:Hier auch später erschienene, unveränderte Nachdrucke
Beschreibung:266 Seiten 21 cm x 12.8 cm
ISBN:9783961010349
396101034X