Red Metal : die Heavy-Metal-Subkultur der DDR / Nikolai Okunew

Heavy-Metal-Fans waren in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre die vermutlich größte jugendliche Subkultur in der DDR. Sie gingen arbeiten, denn Schallplatten, ihr Outfit und Shopping-Fahrten nach Budapest waren teuer. Für Politik interessierten sie sich jedoch kaum. Die SED war deshalb verunsichert,...

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Auteurs principaux:Okunew, Nikolai (Auteur)
Collectivités auteurs:Universität Potsdam (Institution émettrice d'un diplôme)
Christoph Links Verlag (Éditeur)
Autres auteurs:Bösch, Frank (superviseur de diplôme)
Vowinckel, Annette (superviseur de diplôme)
Format: Livre
Langue:German
Publié:Berlin : Ch. Links Verlag, 2021
Édition:2., durchgesehene Auflage
Sujets:
Accès en ligne:Inhaltstext
Cover
Inhaltsverzeichnis
Rezension
Description
Résumé:Heavy-Metal-Fans waren in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre die vermutlich größte jugendliche Subkultur in der DDR. Sie gingen arbeiten, denn Schallplatten, ihr Outfit und Shopping-Fahrten nach Budapest waren teuer. Für Politik interessierten sie sich jedoch kaum. Die SED war deshalb verunsichert, wie sie mit der Jugendkultur umgehen sollte, und bemühte sich letztlich erfolglos, die Metal-Szene für ihre Ziele einzuspannen. Nikolai Okunew erzählt auf der Basis umfassender Archivrecherchen, dutzender Interviews und der breiten Szene-Überlieferung die Geschichte der Heavy-Metal-Szene in der DDR. Er zeigt, wie sich ihre Bands entwickelten und die Fans an den Wochenenden scharenweise in alle Ecken des Landes fuhren, um dort zu feiern, zu trinken und zu headbangen. Konflikte mit der Polizei und der Stasi werden dabei ebenso deutlich wie die Rolle des Radios, das den Heavy Metal ins Land trug.
Description:Literatur- und Quellenverzeichnis: Seite 309-327
Personen- und Bandregister: Seite 330-333
Description matérielle:334 Seiten Illustrationen 23.5 cm x 16.5 cm
ISBN:9783962891381
3962891382