Die geteilte Nation. Nationale Verluste und Identitäten im 20. Jahrhundert

Debatten über das nation-building im 20. Jahrhundert konzentrieren sich in der Regel auf Staaten, die sich nach Kriegen oder während der Dekolonisation neu konstituierten. Die zurückbleibenden (Teil-)Staaten und Gesellschaften standen jedoch ihrerseits vor der Aufgabe, multidimensionale Verlusterfah...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Wrochem, Oliver (VerfasserIn)
Weitere Verfasser:Hilger, Andreas (VerfasserIn)
Format: Online-Resource
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:[Erscheinungsort nicht ermittelbar] : De Gruyter, 2013
Schriftenreihe:Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte
Schlagworte:
Internet:kostenfrei
Details
Zusammenfassung:Debatten über das nation-building im 20. Jahrhundert konzentrieren sich in der Regel auf Staaten, die sich nach Kriegen oder während der Dekolonisation neu konstituierten. Die zurückbleibenden (Teil-)Staaten und Gesellschaften standen jedoch ihrerseits vor der Aufgabe, multidimensionale Verlusterfahrungen in das überkommene Selbstverständnis zu integrieren oder ihre Identität auf neuer Grundlage zu definieren. Der Band stellt diese Prozesse in den Mittelpunkt. Methodisch vielfältig und international vergleichend wird der Umgang mit nationalen Verlusten in verschiedenen Regionen Europas und Asiens analysiert, etwa in Deutschland und Korea, Aserbaidschan und Indonesien. Diese neue Sicht ermöglicht es, jene Bedingungen und Mechanismen von nationalen Identitätsbrüchen aufzuzeigen, die in historischen und auch in aktuellen Krisengebieten eine große Rolle spielen
Beschreibung:1 Online-Ressource (209 p.)
ISBN:9783486778243
Zugangseinschränkungen:Open Access