Hierarchien. Das Unbehagen der Geschlechter mit dem Harnack-Prinzip : Frauen in der Max-Planck-Gesellschaft / Birgit Kolboske

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), eine der erfolgreichsten Forschungsinstitutionen weltweit, steht exemplarisch für das stark von Hierarchien und Abhängigkeitsverhältnissen geprägte deutsche Wissenschaftssystem. Die Studie analysiert ihren soziokulturellen und strukturellen Wandlungsprozess unter G...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Kolboske, Birgit (VerfasserIn)
Körperschaften:Universität Leipzig (Grad-verleihende Institution)
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
Weitere Verfasser:Möhring, Maren (AkademischeR BetreuerIn)
Format: Online-Resource
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, [2023]
© 2023
Schriftenreihe:Studien zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft Band 3
Schlagworte:
Internet:kostenfrei
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Cover
Inhaltsverzeichnis
Details
Zusammenfassung:Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), eine der erfolgreichsten Forschungsinstitutionen weltweit, steht exemplarisch für das stark von Hierarchien und Abhängigkeitsverhältnissen geprägte deutsche Wissenschaftssystem. Die Studie analysiert ihren soziokulturellen und strukturellen Wandlungsprozess unter Genderaspekten in den ersten fünfzig Jahren ihres Bestehens – von intransparenten Wirkungszusammenhängen informeller Netzwerke hin zu einer modernen, an Gleichstellungspolitik orientierten Forschungsinstitution. Dabei werden zwei weibliche Arbeitswelten in der Forschungsgesellschaft kultur- und wissenschaftshistorisch untersucht: die Wissenschaft, zu der lange Zeit nur sehr wenige Frauen Zugang hatten, und das "Vorzimmer", in dem die meisten Frauen gearbeitet haben. Was hat weibliche Wissenschaftskarrieren in der MPG befördert, was behindert und welche Rolle spielte dabei das "Harnack-Prinzip", das MPG-eigene Strukturprinzip der persönlichkeitszentrierten Forschungsorganisation? Ein weiterer Fokus liegt auf den gleichstellungspolitischen Aushandlungsprozessen, die Ende der 1980er begannen und dazu beigetragen haben, die tradierte Geschlechterordnung der Max-Planck-Gesellschaft aufzubrechen und dort einen Kulturwandel herbeizuführen.
Beschreibung:Literatur- und Quellenverzeichnis: Seite [501]-556
Enthält ein Personenregister
Beschreibung:1 Online-Ressource (570 Seiten) Illustrationen, Diagramme
ISBN:9783666993701
Zugangseinschränkungen:Open Access