Sexismus im Betrieb : Geschlecht und Herrschaft in der DDR-Industrie / Henrike Voigtländer

Frauen waren im Erwerbsleben der DDR grundsätzlich gleichberechtigt. Dies stärkte ihre Unabhängigkeit in Betrieb und Familie, bedeutete aber nicht, dass es keinen Sexismus gab. Anhand der Geschlechterbeziehungen in zwei Großbetrieben arbeitet Henrike Voigtländer die informellen Mechanismen heraus, m...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Voigtländer, Henrike (VerfasserIn)
Körperschaften:Technische Universität Dresden (Grad-verleihende Institution)
Weitere Verfasser:Lindenberger, Thomas (AkademischeR BetreuerIn)
Wierling, Dorothee (AkademischeR BetreuerIn)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Berlin : Ch. Links Verlag, [2023]
© 2023
Schriftenreihe:Kommunismus und Gesellschaft Band 13
Schlagworte:
Internet:Cover
Cover
Inhaltstext
Inhaltsverzeichnis
H-Soz-Kult
Details
Zusammenfassung:Frauen waren im Erwerbsleben der DDR grundsätzlich gleichberechtigt. Dies stärkte ihre Unabhängigkeit in Betrieb und Familie, bedeutete aber nicht, dass es keinen Sexismus gab. Anhand der Geschlechterbeziehungen in zwei Großbetrieben arbeitet Henrike Voigtländer die informellen Mechanismen heraus, mit denen männliche Vorgesetzte und Kollegen ihre hegemoniale Position reproduzierten: Netzwerke in den Leitungsetagen, ungleiche Maßstäbe bei der Kontrolle von Paarbeziehungen, ein taktischer Umgang mit Fällen sexueller Gewalt und schließlich sich immer stärker verbreitende sexualisierte Frauenbilder in Betriebszeitungen und auf Brigadefeiern. Aus Betriebsunterlagen, Brigadetagebüchern und Fotomaterial, Interviews und Stasi-Akten rekonstruiert diese Pionierstudie subtil die "longue durée" des Patriarchats in der DDR.
Beschreibung:Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 429-467
Gutachter: Prof. Dr. Thomas Lindenberger, Prof. Dr. Dorothee Wierling
Beschreibung:471 Seiten Illustrationen 21.0 cm x 14.8 cm
ISBN:9783962892043
3962892044