Naturrecht bei der Ahndung von NS-Verbrechen : eine Untersuchung deutscher Strafrechtsprechung (1945-2020) / Hannah Toprak

Der Naturrechtsgedanke erlebte nach 1945 eine "Renaissance". Die überwiegende Zahl wissenschaftlicher Beiträge setzt sich mit damaligen Diskussionen über Naturrecht innerhalb rechtsphilosophischer und kirchlicher Kreise auseinander. Aber wie stand es um die Rechtspraxis, die über konkrete...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Toprak, Hannah (VerfasserIn)
Körperschaften:Goethe-Universität Frankfurt am Main (Grad-verleihende Institution)
Mohr Siebeck GmbH & Co. KG (Verlag)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Tübingen : Mohr Siebeck, [2023]
© 2023
Schriftenreihe:Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts 123
Schlagworte:
Internet:Inhaltstext
Cover
Inhaltsverzeichnis
Details
Zusammenfassung:Der Naturrechtsgedanke erlebte nach 1945 eine "Renaissance". Die überwiegende Zahl wissenschaftlicher Beiträge setzt sich mit damaligen Diskussionen über Naturrecht innerhalb rechtsphilosophischer und kirchlicher Kreise auseinander. Aber wie stand es um die Rechtspraxis, die über konkrete Taten und Täter zu entscheiden hatte? Hannah Toprak analysiert wann, wo, mit welchen juristischen Instrumenten und mit welchen Folgen man sich bei der Aburteilung von NS-Verbrechen auf Argumente des Naturrechts stützte. Umfassend berücksichtigt sie hierbei den historischen, rechtsdogmatischen und philosophischen Kontext. Die Autorin zeigt unter Einbeziehung von rund 200 einschlägigen Entscheidungen auf, dass die Zwecke, Effekte und Gründe der Heranziehung des Arguments vielseitig und konträr, überwiegend aber ernüchternd bis erschütternd sind
Beschreibung:Interessenniveau: 06, Professional and scholarly: For an expert adult audience, including academic research. (06)
Beschreibung:XI, 339 Seiten 24 cm x 16 cm
ISBN:9783161621147
316162114X