„Unrecht Gut gedeihet nicht“ : "Arisierung" und Versuche der Wiedergutmachung / [hrsg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg]

Seit den siebziger Jahren begann in Deutschland allmählich die kritische Auseinandersetzung mit der Entrechtung, Enteignung, Vertreibung und schliesslich Ermordung der jüdischen Nachbarn. Allerdings blieb ein Bereich der Entrechtung lange Zeit wenig beachtet, nämlich die sogenannte Arisierung: die l...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Körperschaften:Haus der Geschichte Baden-Württemberg (BerichterstatterIn)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Heidelberg, Neckar : Univ.-Verl. Winter, 2015
Ausgabe:1. Aufl
Schriftenreihe:Laupheimer Gespräche
Schlagworte:
Internet:Table of contents
Inhaltstext
Inhaltsverzeichnis
Rezension
Details
Zusammenfassung:Seit den siebziger Jahren begann in Deutschland allmählich die kritische Auseinandersetzung mit der Entrechtung, Enteignung, Vertreibung und schliesslich Ermordung der jüdischen Nachbarn. Allerdings blieb ein Bereich der Entrechtung lange Zeit wenig beachtet, nämlich die sogenannte Arisierung: die letztlich weitgehend entschädigungslose Enteignung der jüdischen Deutschen in den dreissiger Jahren, durch den Staat, die Kommunen, Konkurrenten, Kirchen oder Nachbarn. Das Dritte Reich war nicht nur wegen der vielen Mitmacher so schrecklich erfolgreich, sondern auch vor allem wegen der vielen Menschen, die es nicht lassen konnten, die verbrecherischen Angebote der NS-Politik zu nutzen. Dafür ist die "Arisierung" ein zentrales Beispiel und der teilweise deprimierende Umgang mit der Entschädigung der Opfer nach 1945 kein Ruhmesblatt für die Bundesrepublik. Wie schwer wir uns damit bis heute tun, zeigen die Debatten um die Raubkunst, auch im Zusammenhang mit der Sammlung Gurlitt
Beschreibung:239 S. 37 Ill
ISBN:382536478X
9783825364786