Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander / Vera Friedländer

Während der NS-Zeit bereicherte sich die Salamander AG, indem sie z.B. unzählige Zwangsarbeiter, darunter auch die Autorin, beschäftigte - ein Kapitel der Unternehmensgeschichte, das von Salamander bis heute nicht ehrlich aufgearbeitet wurde. Rezension: Friedländer, geboren 1928 bei Berlin, ist Auto...

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Auteurs principaux:Friedländer, Vera (Auteur)
Collectivités auteurs:Das Neue Berlin Verlags GmbH (Éditeur)
Format: Livre
Langue:German
Publié:Berlin : Das Neue Berlin, [2016]
© 2016
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Résumé:Während der NS-Zeit bereicherte sich die Salamander AG, indem sie z.B. unzählige Zwangsarbeiter, darunter auch die Autorin, beschäftigte - ein Kapitel der Unternehmensgeschichte, das von Salamander bis heute nicht ehrlich aufgearbeitet wurde. Rezension: Friedländer, geboren 1928 bei Berlin, ist Autorin von autobiografischer, belletristischer und Sachliteratur (vgl. "Die Kinder von La Hille", 2004; "Man kann nicht eine halbe Jüdin sein", hier zuletzt 4. Auflage 2008 im Trafo-Verlag). Als Kind einer jüdischen Mutter und eines nicht jüdischen Vaters musste die 16-Jährige ab Dezember 1944 Zwangsarbeit in der Schuhreparaturwerkstatt der Salamander AG leisten. Dies nimmt sie zum Ausgangspunkt, um sich mit der Geschichte von Salamander während der NS-Zeit auseinanderzusetzen, wie mit der freiwillig betriebenen "Arisierung" und der Beschäftigung von Zwangsarbeitern. Kritisch hinterfragt sie den Umgang von Salamander mit diesem Kapitel der Unternehmensgeschichte. Gut recherchiert, allgemein verständlich geschrieben, gibt das Buch anhand des Beispiels Salamander einen guten Einblick in Schuld und Verantwortung eines Unternehmens während der NS-Zeit. (2-3)
Description matérielle:222 Seiten Illustrationen 21 cm x 12.5 cm
ISBN:9783360013132
3360013131