Theater der Nacktheit : zum Bedeutungswandel entblößter Körper auf der Bühne seit 1900 / Ulrike Traub

Nach wie vor ein Tabuthema: Nackte Körper auf der Bühne. Dabei ist dieses Stilmittel keine Erfindung eines skandalheischenden Regietheaters, sondern ein Spiegel des vorherrschenden Körperverständnisses. Der nackte Körper wird zum Prüfstein für die Zivilisation der Gesellschaft und erhält ideologisch...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Traub, Ulrike (VerfasserIn)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Bielefeld : Transcript, 2010
Schriftenreihe:Theater 24
Schlagworte:
Internet:Inhaltsverzeichnis
Rezension (socialnet.)
Inhaltstext
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Details
Zusammenfassung:Nach wie vor ein Tabuthema: Nackte Körper auf der Bühne. Dabei ist dieses Stilmittel keine Erfindung eines skandalheischenden Regietheaters, sondern ein Spiegel des vorherrschenden Körperverständnisses. Der nackte Körper wird zum Prüfstein für die Zivilisation der Gesellschaft und erhält ideologische Bedeutung: In der Freikörperkultur steht er für ein Lebensgefühl, während der 1960er und 70er Jahre wird er zum Symbol eines politischen Anliegens und in der jüngsten Zeit avanciert er zu einem Protestinstrument gegen den Schönheitskult. Anhand zahlreicher Beispiele – von Isadora Duncan über Hair bis Jürgen Gosch – illustriert Ulrike Traub diese Funktionen der Nacktheit auf der Bühne
Beschreibung:Literaturverz. S. [367] - 394
Beschreibung:394 S. 22,5 cm
ISBN:9783837616101