Am Ende der Utopie : die politische Geschichte der Freien Universität Berlin / Bernd Rabehl. In Zusammenarb. mit Helmut Müller-Enbergs. Mit einem Vorw. von Uwe Schlicht

Die FU war ein ganz neuer Typus von Universität. Ihre ganze Sprengkraft zeigte sich baer erst mit der Herausbildung einer neuen Generation von Studenten: Da war einerseits der Einfluß auf das geistige Leben beider Deutschlands, andererseits wurden grade an dieser Stätte einer freien Wissenschaft die...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser:Rabehl, Bernd (VerfasserIn)
Weitere Verfasser:Müller-Enbergs, Helmut (MitwirkendeR)
Schlicht, Uwe (VerfasserIn eines Vorworts)
Format: Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht:Berlin : Argon-Verl, 1988
Schriftenreihe:Argon-Zeitgeschichte
Schlagworte:
Internet:Inhaltsverzeichnis
Details
Zusammenfassung:Die FU war ein ganz neuer Typus von Universität. Ihre ganze Sprengkraft zeigte sich baer erst mit der Herausbildung einer neuen Generation von Studenten: Da war einerseits der Einfluß auf das geistige Leben beider Deutschlands, andererseits wurden grade an dieser Stätte einer freien Wissenschaft die Ideen einer Revolte geboren ...
Der Verfasser - als ehemaliger Übersiedler aus der Humboldt-Universität Berlin (Ost) selbst studentischer Gründer der FU - stellt überzeugend dar, daß die Geschichte der FU zunächst in eine andere Richtung gelaufen ist, als es die Politiker und Gründungsmäzene erwartet hatten; sie wurde zum Modell eines eigenen bildungspolitischen Weges und so ihrem Namen gerecht. Das Werk des der Bewegung um Rudi Dutschke nahestehenden Autors markiert die drei wesentlichen Stationen: Die Gründung als politisch unabhängige Institution, die Emanzipation zur zeitgemäßen akademischen Selbstverwaltung im Zuge der Studentenbewegung und den "Niedergang zur verstaatlichten Professorenuniversität".
Beschreibung:Literaturverz. S. 413 - 432
Beschreibung:461 S. 21 cm
ISBN:9783870247003
3870247002